Datenmanagement – der Schlüssel zum Zeitgewinn
Kultureinrichtungen verschiedenster Art tragen als Hüter unseres
kulturellen Erbes eine außerordentlich hohe Verantwortung für unsere
Gesellschaft. Die ihnen anvertrauten Objekte sind nicht nur zu erhalten
sondern auch tiefgründig wissenschaftlich zu erschließen und zu
publizieren. Die notwendige Informationstiefe
ist beispiellos. Folgerichtig stellen die relevanten Datenbanken
Werkzeuge zur Verwaltung einer extrem hohen Dichte verknüpfter
Informationen bereit.
Mediendaten spielen dabei eine zunehmend wichtige Rolle. In naher
Zukunft wird der richtig organisierte Umgang mit Mediendaten
existenzielle Bedeutung erlangen. Nur mit einem effektiven Workflow der Mediendaten bestehen gute Chancen für zukünftigen Erfolg.
Der digitale Arbeitsfluß beginnt bei der Erschließung von Objekten und
Metadaten (Bergung, Digitalisierung und Erschließung von
Informationsquellen). Richtig konzipiert kann der Aufwand für die Erschließungsarbeiten
stark minimiert werden, z.B. mittels gut durchdachter Prinzipien der
Datenerfassung, die sich am Datenfeldkatalog der Datenbank orientiert,
durch effektive Datengewinnung und Aufbereitung für die spätere
Übernahme in die Datenbank und mit Hilfe moderner Hochleistungstechnik zum
Digitalisieren.
Der nächste
Schritt ist das Einpflegen bzw. die Verknüpfung mit der Datenbank. Die
effektivsten Werkzeuge bieten moderne Digital Asset Management Systeme
(DAM), die gewöhnlich Weiterentwicklungen ehemaliger Bilddatenbanken
sind und auf Grund ihrer hohen Verbreitung in vielen Branchen
hervorragende Funktionalitäten zum Einpflegen von Mediendaten
unterschiedlichster Art bieten. In kürzester Zeit liegen die Assets
wohlgeordnet und durchsuchbar vor. Über eine Verknüpfung zu klassischen
Museums- und Archivdatenbanken sind sie zusätzlich von da aus jederzeit
über deren Suchfunktionen abrufbar.
Bei entsprechender Konfigurierung speichert das DAM System die Assets automatisch auf einem gesicherten zentralen Speicherplatz, so dass die Daten vor fremden Zugriffen und vor Verlust geschützt sind.
Auf der
Ausgabeseite bietet ein DAM System ebenfalls große Vorteile. Ob aus der
Museumsdatenbank oder aus dem DAM System selbst können selektierte
Assets beim Download oder Versenden automatisch in die Form gebracht
werden, die für die vorgesehene Anwendung notwendig ist. Das betrifft
z.B. die Skalierung auf die richtige Dateigröße, die Konvertierung in
den richtigen Farbraum und das richtige Dateiformat oder auch die Wahl
eines Ausschnittes. Das DAM System kann so eingestellt werden, dass nur
noch angeklickt werden muß, für welchen Zweck die Datei benötigt wird,
z.B. ein Bild für einen Druck 20x30 oder für eine Fotobelichtung 13x18
oder für eine Web-Präsentation oder ähnliches. Die notwendigen Bearbeitungsprozesse laufen dann automatisch
auf dem Server ab und die Bilddatei erreicht den Empfänger in der
gewünschten Form. Die Vorhaltung mehrerer Dateiformate und Größen ist
nicht mehr nötig.
Gern stehen wir Ihnen zur Verfügung, wenn Sie Ihren digitalen Arbeitsfluß planen und umsetzen möchten.